< Back Der Guide hat uns Einblicke in die Lebensgewohnheiten der Vietnamesen vermittelt und mit seinem Wissen über historische und politische Zusammenhänge brilliert.

Teilnehmer: Monika und Armin Ochsner
Zeitraum: 17. März4. April
Programm: Saigon – Mekong Delta – Phu Quoc

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Hello Mr Mira

Wir haben eine sehr interessante Reise mit vielen Eindrücken und Erlebnissen hinter uns. Vorweg: alles hat super geklappt, unser Guide Tam war überpünktlich, sehr gewissenhaft und immer um unser Wohl bemüht. Durch seine sehr guten örtlichen Kenntnisse (lange wohnhaft mit seiner Familie in Saigon und geboren im Mekongdelta) hat er uns ganz spezielle Einblicke in die Lebensgewohnheiten und Eigenheiten der Vietnamesen vermitteln können. Auch hat er mit seinem Wissen über historische und politische Zusammenhänge brilliert. An seine englische Aussprache haben wir uns mit der Zeit auch gewöhnt. Unser Fahrer hat sich mit stoischer Ruhe und Selbstverständlichkeit durch den für uns unglaublichen Verkehr bewegt. Wir haben uns zu jeder Zeit sicher gefühlt.

Eigentlich gibt es kein wirkliches Highlight – jeder Tag war verschieden und hatte seine speziellen Höhepunkte. Unser Programm haben wir als ausgewogen und nicht stressig empfunden. Durch sehr einfach (Homestay) und Luxus (Bootsfahrt mit Uebernachtung) haben wir das Gefühl, ganz verschiedene Welten kennengelernt zu haben.

Speziell erwähnen möchten wir aber doch noch die Food-Tour mit Harry and Phuong. Die zwei jungen Studenten haben uns pünktlich am Hotel abgeholt und sind mit uns auf dem Rücksitz in den grössten Feierabendverkehr eingetaucht. Das war ein Erlebnis pur! Nach kurzer Zeit haben wir uns jedoch total entspannt und haben den Abend sehr genossen. Sie haben uns viel erzählt über die junge, gut ausgebildete Generation, Bildung allgemein in Vietnam, Träume für die Zukunft. Es war schön zu spüren, dass diese jungen Menschen mit viel Optimismus in die Zukunft blicken, mit der Gewissheit in einem aufstrebenden Land mit viel Potential zu leben und sich für dieses auch einsetzen zu wollen. Die zwei sprechen übrigens ein ungemein sicheres und praktisch akzentfreies Englisch. Das Essen ist in unseren Köpfen schon fast zur Nebensache geworden – aber auch das war natürlich sehr speziell und an Orten, wo wir nie hingekommen wären.

Zum Anja Beach Resort: Das Hotel hat uns sehr gut gefallen, der wunderschöne, gepflegte Garten, das schöne, gut ausgestattete Zimmer. Die Grösse der Anlage war genau nach unseren Vorstellungen. Das kleine Restaurant/Bar ist super, das Preis-/Leistungsverhältnis hat uns sehr positiv überrascht, meist sind ja die Preise in asiatischen Hotels überteuert. Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. Leider ist eine Unterhaltung in Englisch nur sehr eingeschränkt möglich, aber unser Vietnamesisch leider auch unbrauchbar! Der Strand ist zwar abgebrochen (in der Zwischenzeit wieder provisorisch aufgeschüttet um die schönen Palmen nicht zu verlieren, welche bereits alle Wurzeln an der Luft hatten und umzukippen drohten) aber das war nicht das eigentliche Hauptproblem für uns. Wir hatten grosse Mühe mit der Wasserqualität. Wir empfanden das Meer als sehr schmutzig und hatten keine Lust darin zu schwimmen. Das war der einzige Minuspunkt während unserer Reise.

Herzlichen Dank für die hervorragende Organisation unserer Reise. Wir würden Sie jederzeit weiterempfehlen. Und wer weissvielleicht ist Nordvietnam irgendwann auch mal ein Thema bei uns.

Friendly greetings
Monika + Armin Ochsner